Haus Karolinenhöhe
Im Zentrum für Senioren können ältere, kranke oder gebrechliche Menschen wohnen und leben, die unter Berücksichtigung ihrer individuellen Interessen und Bedürfnisse professionelle Aktivierung, Hilfe und Pflege erfahren möchten.
Das Langzeitwohnheim für Menschen mit seelischen Behinderungen und eine Außenwohngruppe sind konzipiert für volljährige Personen im Alter von 18-58 Jahren, die an einer chronischen psychischen Erkrankung oder Störung leiden. Das Leistungsangebot findet seine Grundlage darin, dass Menschen mit einer Behinderung uneingeschränkt gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft sind.
Geschichte unseres Hauses
Im DRK-Haus „Karolinenhöhe“, erbaut von 1959 bis 1962 als Fachklinik oder Sanatorium für Lungenerkrankungen, wurden in der Folgezeit rund 200 Patienten behandelt.
Hierbei handelte es sich überwiegend um Langzeitkranke, die immerhin bis zu drei Jahren versorgt und behandelt werden mussten. Die Lungenfachklinik betreute in der Anfangszeit überwiegend Patienten mit einer Lungentuberkulose, später auch mehr und mehr Patienten mit einer allgemeinen Erkrankung der Atemwege.
Um 1980 musste über eine neue Nutzung, bedingt durch den starken Rückgang der Lungentuberkulose und dem damit verbundenem Rückgang der Belegung, nachgedacht werden.
Die Einrichtung einer Psychiatrischen Klinik wurde erwogen, nach einer kurzen planerischen Phase aber nicht durchgeführt.
Ab 1980 Umnutzung des ehemaligen Schwesternwohnheimes als Altenheim unter der Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes, später der DRK-Krankenanstalten Wesermünde, unterstützt durch öffentliche Stellen, z. B. Gemeinde Bederkesa. Gleichzeitige Einrichtung einer kleinen Pflegeeinheit mit zehn Plätzen, bei gleichzeitigem Betrieb der Lungenfachklinik. Weiterer Ausbau der Pflegeeinrichtung, zunächst auf 30, später 60 Plätze und Schließung der Lungenfachklinik Mitte bis Ende der 80-er Jahre.
Maßnahmen als Substanzerhaltung, sowie umfangreiche Brandschutz- und Renovierungsmaßnahmen für die neue Nutzung wurden in den Jahren 1987/88 durchgeführt.
Hierfür wurden etwa 1,8 Mill. € aufgewendet.
Für die dem Krankenhaus Seepark angegliederte Psychiatrische Klinik eröffneten wir im Jahre 1990 eine komplementäre Einrichtung für psychisch, chronisch Kranke oder Behinderte, das Langzeitwohnheim für Menschen mit seelischen Behinderungen.
Im November 2001 wurde in drei angemieteten Wohnungen eine Außenwohngruppe für Menschen mit seelischen Behinderungen zusätzlich eröffnet.
Die Eröffnung einer Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit 10 Plätzen als Außenstelle des Krankenhauses Seepark erfolgte im November 1996.


