Nur zu empfehlen ...

Auf Station geht es um die alltägliche Patientenbetreuung. Durch die Möglichkeit der Betreuung eigener Patienten hat man aber nicht das Gefühl, nur die Akten zu sortieren oder Blutentnahmen zu machen, was übrigens meistens die Stationsassistentin macht. Alles, was auf Station zu meinen Patienten gehört hat, habe ich selbst gemacht, mit kontinuierlicher (Mit-)Betreuung durch die Oberärzte.
In der Ambulanz konnte ich die Patienten vom Anfang bis zur Verlegung auf Station begleiten, Anamnese, Untersuchung, aber auch Anordnung für die folgenden Tage. Durch die Rücksprache mit dem diensthabenden Ambulanzarzt und die Besprechung von Therapiekonzepten habe ich auch viel für mich selbst mitgenommen.
Die Möglichkeit, aus dem regulären Tagdienst in den Spät- und Nachtdienst zu wechseln, fand ich super. Es ist eben doch etwas anderes, nachts um 4 Uhr Entscheidungen zu treffen. Naja, bei PJlern/Famulanten sind noch die Assistenzärzte als Entscheidende da. :-)
Man hat außerdem jederzeit die Möglichkeit bei diagnostischen Schritten dabei zu sein, beziehungsweise selbst den Schallkopf in die Hand zu nehmen. Die Ärzte sind stets gern bereit, dazu zu erklären. Der Kontakt zur Pflege, vor allem meine Station 5 und Ambulanz, war sehr nett. Aber auch (alle) Anderen sind freundlich.
Des Weiteren spricht für die Abteilung, dass die Studientage, die während des Tertials gewährleistet werden, frei wählbar sind. Fortbildungen finden einmal wöchentlich statt und EKG-Fortbildungen finden nach zeitlicher Möglichkeit statt. Auch für Unterkunft, Verpflegung und einen finanziellen Ausgleich ist gesorgt. Nicht zu unterschätzen sind auch die geregelten Arbeitszeiten.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich die Selbstständigkeit und trotzdem ausreichende Betreuung sehr geschätzt habe. Es war eine gute Entscheidung, mein PJ-Tertial der Inneren Medizin in der Klinik Am Bürgerpark in Bremerhaven gemacht zu haben.
Aileen Müller, PJ-Studentin 2008

Das Team der Inneren ist sehr bemüht um seine PJler. Ich konnte mir zu Beginn eine Abteilung und Station heraussuchen, wo ich dann auch die meiste Zeit verbrachte. Dort übernimmt man sehr schnell eigene Patienten. [...] Nach ca. acht Wochen war meine reine Stationszeit um, so dass ich mehr in die Funktionsbereiche gegangen bin. Ich konnte dort erste Erfahrungen beim Sono-Abdomen, Herzecho, Pleurasono und -punktion, Streßecho sammeln und weiterhin an zahlreichen ÖGDs und Koloskopien teilnehmen.
Regelmäßig wurde ich auch in der Notfallambulanz eingesetzt, was mir sehr half, Indikationen für Diagnostik zu verinnerlichen, als auch mein differentialdiagnostisches Wissen zu vermehren.
Insgesamt ist das Klima im Ärztekollektiv sehr familiär und es macht Spaß, dort zu arbeiten - selbst wenn man nicht unbedingt in die Innere möchte, ist dieses Krankenhaus sehr empfehlenswert.
Quelle: pj-ranking.de

