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Neues aus den Kliniken


Medizinisches Konzept vorgestellt

Das St. Joseph-Hospital und die DRK Klinik Am Bürgerpark bilden Behandlungszentren. Der Presse wurde...

Kapselendoskopie: Die Reise durch das Verdauungssystem

Die Videokapsel

Der Dünndarm war lange Zeit für den Endoskopiker ein schwer zu erreichender Bereich. Damit ist es seit Einführung der Kapselendoskopie vorbei. Mit der nicht-invasiven Kapselendoskopie ist eine Darstellung von bewegten Farbbildern des gesamten Dünndarms möglich. Die ca. 2,5cm lange und 1cm breite Kapsel sendet zwei Bilder pro Sekunde. Bei der Reise durch den Dünndarm werden während der 8 bis 10 stündigen Aufnahmezeit somit bis zu 70.000 Bilder auf einem externen Datenträger gespeichert und diese können dann am PC ausgewertet werden.

Das wichtigste Einsatzgebiet der Kapselendoskopie ist der Verdacht auf eine Dünndarmblutung. Hierbei ist die Kapselendoskopie den herkömmlichen Verfahren überlegen.

Weitere mögliche Einsatzgebiete der Kapselendposkopie können im Einzelfall sein: Polyposissyndrome (z.B. Peutz-Jeghers-Syndrom, FAP), isolierter Morbus Crohn des Dünndarm, Dünndarmtumore, Sprue.

Zur optimalen Beurteilbarkeit ist die Durchführung einer Darmreinigung mittels Trinklavage vor der Untersuchung anzustreben. Die Untersuchung kann häufig ambulant durchgeführt werden.

 

Anmeldung zur ambulanten Kapselendokopie (pdf 80 kb)

 

Normale Schleimhaut des Dünndarms
Dünndarmblutung